Rabenstein

Chemnitz Rabenstein

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Rabensteiner Wald die Reste des Miriquidi?

Der erzgebirgische Urwald oft, nicht ganz korrekt als Miriquidi- Wald bezeichnet.

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Kaiser Ludwig der Deutsche, unter ihm wurde die Eroberung der Sorbenmark vorangetrieben.

Quadratmeilenblatt Rabenstein

Auf einer Flurkarte von 1874 sind die Hufen der Siedlerzeit noch deutlich zu erkennen.

koenig-konrad

König Konrad der lll er soll das Kloster “St Marien auf dem Berge” zu Kamenitz gegründet haben.

Grabplatte-Carlowitz-Rabenstein

Die Grabplatten des Georg von Carlowitz (gest.1619) und seiner Frau Anna (gest. 1626) in der St- Georg Kirche zu Rabenstein.

Herrschaft Rabenstein

Dörfer der Herrschaft Rabenstein: 1Pleißa, 2Kändler, 3Löbenhain, 4Röhersdorf, 5Stein, 6Rottluff, 7Grüna, 8Siegmar, 9Höckericht, 10Reichenbrand, 11Mittelbach. (nach J.Müller)

Pelzmühle 1679 Rabenstein

Pilzmühle um 1679

Rabenstein-Adrian-Zingg

Die Burg Rabenstein 1770, Federzeichung von Adrian Zingg

Galgenberg

Der Galgenberg war über Jahrhunderte die Richtstätte der Herrschaft Rabenstein.

 Das Dorf Stein 1820

Niederrabenstein Anfang des 19Jh.

Das-Rabensteiner Kalkwerk-um-1850

Das Kalkwerk um 1850

Herrenhaus Schloss Niederrabenstein

Das 1834 von Esche erbaute Herrenhaus zum Rittergut Niederrabenstein, es sollte wohl bewußt mächtiger ausfallen als das filigrane Schloss in Oberrabenstein. Leider wurde der schöne Dachstuhl beim Großbrand 1980 zerstört.

1920-Schäferei Rabenstein

Die Schäferei Oberrabenstein

Kirche-Rabenstein

Die 1854 geweihte neue St.- Georg- Kirche zu Rabenstein

Zentralschule-Rabenstein

Die 1907 eröffnete “Zentralschule” Rabensteins.

Rathaus Oberrabenstein

Das ehem. Rathaus Oberrabenstein in der Grenzstraße vor dem Abriss in den 70er Jahren.

Rathaus Rabenstein

Rathaus der Gemeinde Rabenstein in der heutigen Louis- Schreiter- Str. ehem. Poststraße .

Rabensteiner Viadukt

Das 1897 erbaute Rabensteiner Viadukt.

Felsendome 4.Sohle

Abbau in der 4.Sohle des Kalk Werkes heute unter Wasser.

Freibad am Kalkwiesenteich

Das alte Rabensteiner Freibad am Kalkwiesenteich.

Carolabad Rabenstein

Die Badeanstalt und Sommerfrische Carolabad (Sommerfrische würde man heute als Wellnesskur bezeichnen). Heute Teil der Klinik Carolabad.

Pelzmühle

Die Pelzmühle um die Jahrhundertwende mit Ballsaal und 2500 Gartenplätzen.

Emil-Mueller-Rabenstein

Nur ein Beispiel für die Industrialisierung Rabensteins.

Naturtheater-Rabenstein

Naturtheater Rabenstein an den Felsendomen.

Autobahnanschuss-Rabensteins

Bereits 1936 erhielt Rabenstein Autobahnanschuss

Oma-als-Truemmerfrau

Aufräumen nach dem Bombenangriff vom 29.Juni 1944 an der Kreuzung Chemnitzer- Ritter- Röhersdorferstraße. 11 Tote waren zu beklagen.

Kulturpalast Rabenstein Chemnitz

Aufschwung Ost unter dem Roten Stern, von Zwangsspenden der Bergarbeiter finanziert , das Kulturzentrum am Pelzmühlenteich.

Foyer Kulturpalast Rabenstein Chemnitz

Das Foyer des Kulturpalast, mit Kunstschmiede- arbeiten von Fritz Kühn.

Haus für Körperkultur Rabenstein Chemnitz

Hinter dem großen Springbrunnen zu sehen, dass Haus für Körperkultur mit Sport- u .Schwimmhalle.

Tierpark Rabenstein

Der neue Tierpark noch knapp an Artenvielfalt.

Felsendome Rabenstein Chemnitz

Die Felsendome in den 60er Jahren

1972 Campingplatz Oberrabenstein Chemnitz

Erste Einrichtung den neuen Naherholungszentrums 1971 der Campingplatz Oberrabenstein.

1980-Stausee Oberrabenstein Chemnitz

Stausee Oberrabenstein 1976 eröffnet.

Das brennende Rittergut Rabenstein Chemnitz

Das Herrenhaus des Rittergutes wird 1980 bei einem Großbrand stark beschädigt.

MDR-Studio-Chemnitz Rabenstein

Bis 2000 in Rabenstein zu Hause das Fernsehen.

Kulturpalast Rabenstein Chemnitz

Die vorerst letzte Veranstaltung im Kulturpalast am 29.9.2007 “Fiesta del Parque”

HFK Schwimmhalle Chemnitz Rabenstein

Die geschlossene Schwimmhalle im Haus für Körperkultur, war die einzige im Chemnitzer Westen.

Carlowitzdenkmal Rabenstein

Hans- Carl von Carlowitz, die Carlowitzgesellschaft zur Förderung der Nachhaltigkeit hat ihm hier an seinem Geburtsort der Burg Rabenstein ein Denkmal gesetzt.

Geschichtlicher Abriss

Frühgeschichte
Der erzgebirgische Urwald, in dem wahrscheinlich schon seit Jahrtausenden verstreut Stämme verschiedener oder wechselnder Ethnie siedeln, bedeckt unsere Gegend bis weit nach Böhmen.

Um 500
während der großen Völkerwanderung lebten „Hermunduren“ hier, später wanderten von Osten „Sorben“ bis an die Saale nach. Karl der Große stellte sich ihnen mit militärischer Macht entgegen.

Ab 850
unter Ludwig dem Deutschen, Heinrich I. und Otto I. fanden blutige Kämpfe gegen die Sorben statt. Die Saalelinie wurde befestigt und im Sorbenland zur Sicherung des Gebietes Burgwarden angelegt.
Ein Beispiel für dieses Vorgehen ist „Heidenbekehrer“ Bischof Arn von Würzburg welcher unweit  der Chemnitz 892 im Kampf gegen die Sorben gefallen sein soll.
Otto I. gründete drei neue Marken, - Merseburg, Zeitz, und Meißen und versah diese mit Bistümern. Von diesen Bastionen aus, bereiteten vom  Kaiser entsandte Reichsministralien die Kolonisation der sogenannten “Sorben Mark” vor. Parallel dazu erfolgte eine Zwangschristianisierung der verbliebenen Stämme
Auch in der Sage von den „Sorbischen Schätzen am Totenstein“ wird von klingenden Schwertern und
Glaubenskrieg berichtet.
Mönche folgen dem Heer und gründen Klöster. Erste Burganlagen werden zum Schutz der Kolonisatoren errichtet... So auch die Burg Rabenstein?

Ab 1080
die unter „kaiserlichen Gnaden“ regierenden Markgrafen bringen, wie z.B. Markgraf Wiprecht II. (1050 bis 1124) fränkische Siedler (Adlige mit ihren Bauern) aus dem Rhein-Main-Gebiet in das Land. Laut der Sage finden diese hier Wüstungen, also verlassene Orte vor. In unserer Gegend mit Namen „Oneritz“, „Anritz“ und „Auritz“, die aus dem Slawischen stammende Bezeichnungen lassen, wie auch der Name Chemnitz (Steinbach) selbst, Schlüsse auf ihre früheren Bewohner zu. Auch die im geschichtlichen Rahmen schnelle Neubesiedlung legt die Vermutung nahen, dass es zumindest bis in die Nähe der Siedlungsgebiete schon mit Wagen befahrbare Wege gab, was wiederum Indiz für frühere menschliche Aktivitäten ist.

Die Orte welche die Herrschaft Rabenstein bilden sollten wurden von den nachrückenden Siedern durch Rodungen um die Burg als sogenannte Waldhufendörfer angelegt. Hufen waren schmale Flurstücke von 24Ackern (16ha), in deren Mitte, meist am Dorfbach der Bauernhof stand, in beiden Richtungen reichten diese wiederum bis an die Grenzbäche zu den Nachbardörfern. Der Grundherr übertrug die gesamte Neulandgewinnung, Rodung des Siedlungsplatzes sowie Anlage der Höfe und Feldfluren einem Siedelmeister. Dieser leitete die gesamte Organisationsarbeit und wurde dann der Schultheiß (Schulze) des neuen Dorfes
, welches oft auch seinen Namen trug. So z.B.: Rüdiger – Rüdigersdorf – Röhersdorf.

Die Rabensteinischen Dörfer bildeten einen fast idealen Kreis um die Burg Rabenstein, wogegen sich die Klosterdörfer halbmondförmig an dieses Gebiet anschmiegen, was den Schluss zuläßt das, dass Rabensteiner Herrschaftsgebiet zum Zeitpunkt der Anlage der Klosterdörfer schon vergeben war. Aus welchem Grund sollten sonst die Siedler die ertragreichen Auen des Pleiße- und Kappelbaches ausgelassen haben.

Das spätere Niederrabenstein wurde als “Lapis” lateinisch Stein gegründet, da es auf seiner Flur weder markante Steine noch Felsen gibt, stellt sich die Frage ob vielleicht schon Stein- oder Kalksteinbrüche vorhanden waren? Wurden die Steine zum Bau der Burg hier gewonnen?

Eine Ausnahme bildet Oberrabenstein damals “Schloss Gasse” oder einfach „Gasse“ genannt, dies wurde nicht als Waldhufendorf angelegt sondern entstand aus einer Ansiedlung von Bediensteten und Handwerkern der Burg.

1143
das Kloster „St. Marien auf dem Berge“ zu Kameniz (Chemnitz) bekommt durch König Konrad III das Marktrecht verliehen. Da ein Markt nur dann Sinn macht wenn auch Menschen zum Handeln da sind, müssen zu diesem Zeitpunkt schon Straßen und auch erste Siedlungen vorhanden gewesen sein.

1301
Bei der ersten Urkundliche Erwähnung des Namens Rabenstein, einer Art Zinsbescheinigung, wird neben Unarg von Waldenburg ein " Cunradus de Rabenstein " erwähnt,... ein Hinweis auf die Ursprünglichen Besitzer Rabensteins?

1327
wird der Gebrauch der wendischen (sorbischen) Sprache verboten, was uns Beweis genug sein sollte, dass noch  Bevölkerung mit sorbischen Wurzeln hier lebte bzw. sich mit den Einwanderern vermischt hatte.  Viel geholfen hat dieses Verbot allerdings nicht, den z.B.: Hitsche, Peitsche, Droschke, Quark, Jauche, Krummet, Mutsche, Schöps und Plautze sind in den sächsischen Sprachgebrauch übergegangen.

1375
kauft der Abt „von Donyn“ die Herrschaft Rabenstein von Johann von Waldenburg für das Kloster Chemnitz. Im Kaufvertrag werden nicht nur die zur Herrschaft gehörenden Dörfer sonder auch Erz, Stein und Kalksteingruben erwähnt, allerdings ohne Angaben zu dessen Lage. 

1386
kommt es in folge des Verkaufes zur ersten „Rabensteiner Fehde“.  Albert von Leisnig besetzt mit einigen verbündeten Rittern und deren Knappen die Burg. Albert eigentlich Erbe von Rabenstein fühlte sich um selbiges betrogen und wollte sich nun in mittelalterlicher Weise seinen Anteil zurück holen. Auf Grund des vom Pabst ausgesprochenen Interdiktes werden schließlich Burg und Herrschaft im Januar 1390 von Markgraf Wilhelm
, dem Kloster zurückgegeben.

1415
kommt es zur zweiten „Rabensteiner Fehde“ bei der Abt Ortwin Schindelbach auf der Burg überfallen und gefangen gehalten wird, allerdings liegen dabei heute die näheren Gründe im unklaren.

Nach 1455
muss es zum Brand der Burg gekommen sein, denn 1483 bittet Abt Kaspar von Meckau in einem Schreiben um die Erstattung seiner Auslagen für den Wiederaufbau der Burg als Alterssitz.

1499
wurde vermutlich  die alte „St. Georg Kirche zum Stein“ in Niederrabenstein erbaut. Vor dieser Zeit gab es in Rabenstein nur die Schlosskapelle welche sich auf dem Schützenberg befunden haben soll.

1546
mit der Säkularisation fällt das Kloster Chemnitz samt Burg Rabenstein an die Wettiner.

Ab 1555
wird die Burg als Jagdlager von Kurfürst August genutzt.

1610
nachdem er mehrere Bauernhöfe aufkaufen konnte, wird Georg von Carlowitz für das Dorf Stein (Niederrabenstein) vom Kurfürst ein Lehnsbrief ausgestellt, womit die Gründung  des niederen Ritterguts vollzogen war.

1619
kauft sein Sohn Hans Georg von Carlowitz  Burg, Vorwerk und Schäferei Rabenstein von Kurfürst Johann Georg I von Sachen. Damit fallen ihm auch die Rabensteiner Gasse (Oberrabenstein
) sowie die Gerichtsbarkeit zu.

Zimmermannscher-Riss

Der “Zimmermannsche Riss” von 1621

1621,
ließ Johann Georg von Carlowitz - nunmehr Besitzer beider Herrschaften durch den kurfürstlichen Markscheider Balthasar Zimmermann den sogenannten Zimmermannschen Riss eine Karte vom Rabensteiner Wald anfertigen. Diese Karte ist in sofern beachtlich, dass darin die ältesten Skizze von Burg und Schäferei
enthalten sind und auch das, dass Waldgebiet schon damals etwa in den heutigen Grenzen lag.

1631
bis 1648 leidet Rabenstein, wie das ganze Land unter den Verwüstungen des 30jährigen Krieges. 

1645
Am 14.12.1645 wird auf Oberrabenstein Johann „Hannß“ Carl von Carlowitz, geboren. Er wird  Oberberghauptmann zu Freiberg und schildert in seinem Werk „Sylvicultura oeconomica“ erstmals das Prinzip „nachhaltigen“ Wirtschaftens. Carlowitz ist damit maßgeblich an der Schöpfung des Bergriff der „Nachhaltigkeit“
. beteiligt.

1774
Carl Rudolph von Carlowitz verkauft Oberrabenstein an den Bürgerlichen Johann Georg Siegert.

1776
da die alte Burg für herrschaftliche Wohnzwecke nicht mehr standesgemäß ist, lässt Johann Georg Siegert das neue Herrenhaus im Stiele eines Barockschlösschens erbauen.

1817
unter Georg Ludwig von Welck entstehen die Parkanlagen um Burg und Schloss.

1831
erwirbt der Limbacher Kaufmann und Fabrikant Traugott Reinhold Esche das Rittergut Nierderrabenstein, ihm
fällt damit auch das Kalkwerk zu.

1832
etwa um diese Zeit beginnt der Untertageabbau in den Kalkbrüchen welcher uns schließlich die Domartigen Gewölbe die heutigen Felsendome hinterlassen hat.

1834
Neubau des Herrenhauses zum Rittergut Niederrabenstein.

1853
Reinhold Esche kauft die Pelzmühle und gestaltet die alte Mühle zum Ausflugsrestaurant mit Ballsaal um.

1854
am 19 Juni wird die neuerbaute St. Georg- Kirche geweiht, bereits zwei Jahr zuvor hatte man die alte Rabensteiner Kirche abgebrochen, welche für die schnell wachsende Gemeinde zu klein geworden war.

1861
wird am 01.04. die Freiwillige Feuerwehr in Niederrabenstein gegründet. Sie ist damit die älteste auf dem heutigen Gebiet der Stadt Chemnitz. 1866 folgt Oberrabenstein mit seiner eigenen Wehr.

ab1876
konstruiert der Oberförster Ernst Georg August Baumgarten in einer Halle (Schuppen) an den Schwarzen Teichen Luftschiffsmodelle. Lange vor dem Grafen Zeppelin gelang es ihm dann selbst mit einem Luftschiff zu fahren. Doch die Zeit war wohl noch nicht reif für seine Erfindung, er starb verarmt in der Landesirrenanstalt.    


1886

der erste Totensteinturm wird von den Erzgebirgsvereinen Rabenstein und Limbach errichtet.

1889
Arthur Peter, kauft die Pelzmühle baut das Restaurant zur ersten Ausflugsadresse in Chemnitz aus, erste Anläufe
zum Tierpark.

1897
Bau des Rabensteier Viaduktes durch die Königlich Sächsische Staatseisenbahndirektion. Bau de
r Oberrabensteinbahn von Limbach nach Wüstenbrand.

Vereinigung von Ober- und Niederrabenstein zu Rabenstein.

19...das beginnende 20.Jh war vor allem von schnellem Wachstum gekennzeichnet, der industriellen Revolution welche schon Mitte des letzten Jh. eingesetzt hatte. Auch in Rabenstein begann das Industriezeitalter, die einfachen Hauswirkstuben wurden von modernen Textilbetrieben abgelöst. Doch noch schneller entwickelte sich Rabenstein zum Naherholungsgebiet für die Chemnitzer Stadtbevölkerung. Chemnitz als Hochtechnologiestandort seiner Zeit hatte vor dem zweiten Weltkrieg das höchste Prokopfeinkommen Deutschlands, und Rabenstein lag im „Speckgürtel“ dieser Stadt, dies führte dazu, dass hier Restaurants und Erholungsstätten geradezu aus dem Boden schossen.

1903

der Fabrikbesitzer Matthee Paul Herfurt erwirbt Schloss und Burg. 

Im gleichen Jahr wird die Industriebahn von Borna über Rabenstein nach Obergrüna eingeweiht.

1907
verkauft die Familie Esche das Kalkbergwerk, 1908 wird der Betrieb endgültig eingestellt.

Ebenfalls 1907 wird unsere Zentralschule nach nur knapp zwei jähriger Bauzeit übergeben.

1913
seine Majestät König Friedrich August von Sachsen besucht Rabenstein anlässlich der Einweihung des Bezirkskrankenhauses. Königlich getafelt wurde in der Pelzmühle.

1914
lässt der neue Besitzer des Kalkwerkes Karl Hermann Reinhardt, eine Naturbühne in dem Tagebau einrichten
, auch ein Teil des Bergwerkes wird mit Beleuchtung versehen und so zugänglich gemacht.

1928
wurde in Oberrabenstein eine 9-Loch Golfanlage mit Clubhaus und Golfbad eröffnet. Da viele der jüdischen Clubmitglieder Ende 1932 ins Ausland fliehen mussten, wurde auch der Golfclub wieder aufgelöst. 

Ab dem Jahre 1928 macht auch ein sehr aussergewöhnlicher Rabensteiner Mitbürger von sich reden, Curt Münch er beschreit sich selbst als Detektiv, Hellseher und Menschenfreund. Viele Geschichten ranken sich um seine Person, vor allem seine Treffsicherheit gibt uns allen, die wir nicht an Übersinnliches glauben wollen Rätsel auf.

1936
wird das alte Kalkbergwerk erstmals unter dem Namen „Unterirdische Felsendome Rabenstein“ als Sehenswürdigkeit eröffnet.

Im gleichen Jahr wird Rabenstein an das Reichsautobahnnetz angeschlossen.

1939
wird  die Pelzmühle mit ihren umfangreichen Parkanlagen von einem schlimmen Hochwasser heimgesucht. Da im selben Jahr der verheerende zweite Weltkrieg beginnt, erholt sich die Anlage nie ganz von den entstandenen Schäden.

1944
kommt der Krieg auch in Rabenstein an, am 12. Mai, und 29. Juni traf es Nierderrabenstein hier waren auch Verletzte und Tote zu beklagen. Am 11. September fielen Bomben auf den Wald bei Oberrabenstein der Grund dafür ist bis Heute unklar, fehlgeleitet oder hatten Piloten doch Skrupel bekommen?

1945
Amerikanische Truppen befreien Rabenstein vom NS Regime, nach dem Abkommen von Jalta werden die Gebiete später an die Sowjets übergeben. Das Rittergut Oberrabenstein wird unter Ihre Verwaltung gestellt.

1948Bürgermeisteramt_Rabensteinköniglich sächsische Forstrevierverwaltung Rabenstein
das Schloss wird Altersheim.

1950
die Gemeinde Rabenstein wird am 1. Juli nach Chemnitz zwangseingemeindet.

Im selben Jahr wird auch der „Kulturpark der Werktätigen“ am Pelzmühlenteich übergeben. Geplant von den sowjetischen Besatzern, gebaut vor allem von Frauen sollte das Areal um Kulturpalast und Haus für Körperkultur von den Angehörigen der Urangesellschaft „SAG Wismut“ genutzt werden, doch auch die
Bevölkerung fand schon bald Einlass.

1953
der Totensteinturm wird abgerissen, in folge entsteht ein Betonturm mit Abhör- und Sendeanlagen der DDR Staatssicherheit. Das Totensteingebiet wird weiträumig abgeriegelt.

1954
die „Rabensteiner unterirdischen Felsendome“ werden jetzt als Museum der Stadt, Karl-Marx-Stadt wieder eröffnet.

1958/59
werden umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Burg durchgeführt es erfolgen archäologische Grabungen und eine Sicherung der gefundenen Grundmauern. Der Bergfried erhält seine ursprüngliche Haube zurück.

1964
wird der Kulturpalast von der SDAG Wismut an den Rat des Bezirkes Karl-Marx-Stadt und 1965 von diesem an den Rat der Stadt Karl-Marx-Stadt übertragen.

Im gleichen Jahr wird der Tierpark an der Pelzmühle  als Tierpark Karl-Marx-Stadt eröffnet.

1966
ein außergewöhnlicher Fund macht in Rabenstein die Runde, bei Schachtarbeiten auf dem Gelände der ehem. Zahnradfabrik werden versteinerte Bäume entdeckt.
Schon seit Agricolas Zeiten ist Rabenstein auch als Fundgebiet versteinerter Hölzer bekannt, einige Stücke davon waren vor dem Rabensteiner Rathaus und im Gemeindepark aufgestellt, doch der jetzige Fund war besonders groß und gut erhalten. 

1967
der Kulturpalast wird zum Fernsehstudio Chemnitz des Fernsehens der DDR umgebaut. Hier werden fortan bekannte Sendungen wie „Schätzen Sie mal“, „Spiel Spaß“ oder die DDR Silvesterparty produziert.

1971/72
Eröffnung des Naherholungszentrums in Oberrabenstein mit Wildgatter und Campingplatz. In den Betrieb Naherholungszentrum wird das bestehende Sommerbad, später FKK Bad, sowie die Sauna Rabenstein
einbezogen.

1976
am 1.Mai vervollständigt der Stausee Oberrabenstein das Naherholungszentrum.

1980
wird das Altenheim im Schloss auf Grund unzumutbarer Bedingungen geschlossen.

Am 18.3 vernichtet ein Großbrand das Dach- und Obergeschoss des ehem. Herrenhauses  in Niederrabenstein. Besonders tragisch weil dieses Gebäude mit seinem Dachreiter und den zahlreichen Gauben, neben Kirche und Kantorei ortsbildprägend war. Leider konnte der Dachstuhl auf Grund der sozialistischen Mangelwirtschaft in jener Zeit nicht wieder hergestellt werden.

1981
wird das Barockschloss Rabenstein in die UNO Denkmalliste aufgenommen.

1982
erwirbt der „VEB Kombinat Textima Karl-Marx-Stadt“ das Schloss Rabenstein und saniert es bis kurz vor die Wende 1989

1989
erzwangen Mitglieder der Basisgruppe Rabenstein des Neuen Forum eine Öffnung des streng geheimen Objektes Totenstein.

1990
übernahm der wieder gegründete Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) das Studio Chemnitz.

1992
übernimmt der Zoologe und Tierarzt Dr. Claus Müller, ein gebürtiger Rabensteiner, die Leitung des Tierparks Chemnitz. Er hatte bereites Zoologische Gärten in Australien, Westafrika und den Vereinigten Arabischen Emiraten geleitet. Er verhilft der Anlage zu neuem Glanz, auch wird der Tierpark in zahlreiche Zuchtprogramme
aufgenommen.

1995
dem Antrag auf Rückübertragung von Reinhards Urenkel, Robert Sallmann wird stattgegeben. Er erhält die Felsendome mit Grundstücken und Wirtschaft zurück.

1997
wird das Rabenstein-Center als neuer, urbaner Ortsmittelpunkt eingeweiht. Leider erfüllt es bisher nicht in jeder Beziehung die einstigen Erwartungen.

Heimatfest zu 100 Jahre der Vereinigung von Ober- und Niederrabenstein und 90 Jahre Zentralschule.

1998
ein neuer Aussichtsturm wird am Totenstein eingeweiht.

Im gleichen Jahr wird die Grundschule Rabenstein trotz heftiger Proteste der Bevölkerung und anderslautender Versprechen der Politik geschlossen.

1999 / 06
fand Europas größtes Hip-Hop- und Reggaefestival am Stausee Oberrabenstein statt.

2000
kauft der Landesverband Sachsen „Lebenshilfe e.V.“ das Schloss Rabenstein von der Treuhand TLG. Bis 2001 baut der Verein das Haus zu einem Integrationshotel aus.

Chemnitzer Joachim Grasselt erwirbt die Felsendome, er baut Bergwerk und Wirtschaft zu einem Erlebnisareal aus.

Der MDR verlässt nach Fertigstellung des neuen Leipziger Sendezentrums Rabenstein und den Kulturpalast.

2001
der Ballsaal wird als letzter erhaltener Teil der alten Pelzmühle abgerissen. Das „Haus für Körperkultur“ mit Schwimm und Sporthalle wird geschlossen.

2002
die neue Pelzmühle ein postmoderner Bau entworfen von Architekt Peter Koch wird eröffnet. Ebenso das neue Tropenhaus im Tierpark welches im ehemaligen Speisesaal der Diamantwerke entstanden ist.

Obwohl es vor vier Jahren noch geheißen hatte, dass mit der Aufhebung der Grundschule Rabens
tein die Mittelschule gerettet sei, wird nun auch diese geschlossen. (Bildungsnotstand)

2006
wird der Kletterwald Rabenstein am Stausee eröffnet. Gleichzeitig wird der Campingplatz nach einer Ausschreibung an die Freizeit & Camping Rabenstein GbR neu Verpachtet.

2007
findet die letzte Veranstaltungen von „Fiesta del Parque“ im Kulturpalast statt.

2008
stimmte der Stadtrat Chemnitz dem Verkauf des Schlosses Rabenstein an den Bildungsträger und Tochterunternehmen der Stadt „Fortbildungszentrum Chemnitz gGmbH zu. 

2012
das erneut sanierte Schloss Rabenstein wird als „Hotel Schloss Rabenstein“ wieder eröffnet.

2013
am 16.3 wird das von der Hans Carl von Carlowitz Gesellschaft angeregte und von Bildhauer Volker Beier geschaffene Denkmal an der Burg Rabenstein eingeweiht. Vor genau 300 Jahren erschien seine  Schrift â€œSylvicultura oeconomicaoder oder haußwirthliche Nachricht und Naturmäßige Anweisung zur wilden
Baum-Zucht”

zum Abschluss ein Geständnis, zwar haben wir keinen Doktortitel zu verlieren, trotzdem,... wir haben  abgeschrieben. So bei: Dr. Heinrich. Steinbrück, Dr. Josef. Müller, Herrn Lothar Schilde, den hervorragenden “Rabensteiner Blättern” und vielen anonymen Quelle im WWW.

Carowitz Wappen under Georg von Carlowitz

Carlowitz-Wappen unter Hans Carl von Carlowitz

Wappen der Freiherren von Welck

Altes Rabenstein Wappen

Wappen-Dr.-Steinbruek Rabenstein

Gemeindesiegel Rabenstein

Wappen derer von Carlowitz unter Georg von Carlowitz (Carlowitz Altar)

Das Carlowitz- Wappen wie es Hans Carl von Carlowitz benutzte (Gemälde)

Das Wappen der Freiherren von Welck

Altes Wappen der vereinigten Gemeinde Rabenstein

Das Wappen wie es u.a. Dr. Heinrich Steinbrück verwendete.

Das Siegel der Gemeinde Rabenstein.

Wappen Rabenstein ab 1990

Rabenstein Wappen

Bürgermeisteramt Rabenstein

Was einst die Wappen, sind heute Logos, was noch ein Wappen oder schon ein Logo liegt oft im Auge des Betrachters.

koeniglich saechsische forstrevierverwaltung rabenstein_w0233159

Kichensiegel Rabenstein

Das nach der Wende um 1990 neu  gestaltete Wappen.

Rabenstein Wappen in Anlehnung an das Alte für das Internet gestaltet.

Bürgermeisteramt Rabenstein bis 1950

Wir suchen noch Wappen oder Siegel de Orte Ober- & Niederrabenstein.

Die königlich sächsische Forstverwaltung Rabenstein

Das Siegel der Kirche “St.-Georg” zu Rabenstein.

Logo Rabenstein UBR

Wappen Wurzelschänke Rabenstein

Wurzelschänke DDR

Logo-Campingplatz-Rabenstein

Logo Naherholungszentrum Oberrabenstein

Köninglich Sächsische Eisenbahn

Logo der”Unabhängigen Bürgerinitiative Rabenstein e.V.”

Logo für die Wurzelschänke Rabenstein.

Wurzelschänke
Karl-Marx-Stadt der 70er- 80er Jahre.

Das Campingplatz Logo ab ende der 90er Jahre.

Das Logo des “ Nah- erholungszentrums” Oberrabenstein 1991

Siegel der “Königlich Sächsischen Eisenbahn-gesellschaft

Logo-Tierpark Karl-Marx Stadt Chemnitz Rabenstein

Tierpark Chemnitz Rabenstein

Burgverein Rabenstein

Bogensportclub Chemnitz Rabenstein

Felsendome Rabenstein

Kulturpalast Variete Chemnitz

Der Tierpark noch als Tierpark Karl- Marx- Stadt

Tierpark Chemnitz heute

Das Wappen des Burg Vereins Rabenstein

Bogensportclub Chemnitz Rabenstein

Modernes Logo der Felsendome.

Kulturpalast Karl- Marx- Stadt, dass Variete Theater Rabensteins 1958

HO-Wismut

logo stadt chemnitz

Stadtwappen Chemnitz

Feuerwehr Rabenstein

Handwerk-Rabenstein

Logo-Fritz-Theater-Rabenstein

Das klare einfache DDR Design hat mittlerweile auch wieder Freunde.

Chemnitz “Stadt der Moderne”

Wappen der Stadt Chemnitz

Die Freiwillige Feuerwehr Chemnitz Rabenstein

Logo der SG Handwerk Rabenstein

Zuletzt aber keinesfalls das Letzte das Fritz Theater

Chemnitz-Rabenstein Felsendome Naherholung Kulturpalast Totenstein Tierpark Chemnitz Rabensteiner-Viadukt Rabensteincenter Wildgatter Stausee-Oberrabenstein Sachsen Wurzelschänke Freiherr von Welck Pelzmühle Burg Rabenstein Sagen & Legenden Fritz Theater Mühlengrund Rabensteiner Fehde Geschichte Wanderland Campingplatz- Rabenstein Camping-in-Sachsen Hans-Carl-von-Carlowitz Curt Münch Traugott Reinhold Esche Ernst Georg Baumgarten   Dr. Claus C. Müller Prof. Dr. rer. nat. habil. Dr. h.c. Achim Mehlhorn

Sagen, Legenden,& kleine Geschichten

Junger Rabe

Die weiße Frau von Rabenstein

Der verwunschene Schatz in der Burg Rabenstein

Der verwunschene Prinz auf dem Totenstein

Wilhelmine

Ritter Haubold

Das Sühnekreuz

 

Die sorbischen Schätze am Totenstein

Die unterirdischen Gänge

Das Ungeheuer vom Rabensteiner Wald

Rottluff und Siegmar

Die Rache der Rabensteiner Leineweber

Die Legende der Rabensteiner Fehde

Der Erste ist der Esel

Der Prinzenraub

Zitronen in kleinen Schweinen

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